Sonderaufgaben

Neben unseren "normalen" Aufgaben, welche u.a. die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung beinhalten, haben fast alle Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt am Main eine oder mehrere Sonderaufgaben. 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Höchst übernimmt folgende Sonderaufgaben:

Sonderaufgabe: Fachgruppe Logistik/Versorgung

Die "Fachgruppe Logistik/Versorgung", ist eine Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Höchst und Nied. Hierfür wurden ein Wechselladerfahrzeug sowie zwei Abrollbehälter im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Höchst stationiert.

 

Unter dem "Logistik" versteht man u.a. den Transport der Abrollbehälter mit dem Wechselladerfahrzeug zur Einsatzstelle. Das "Versorgung" steht für die Abrollbehälter welche transportiert werden. Bei der FF-Höchst sind der Abrollbehälter Aufenthalt (großer Aufenthaltsraum) sowie der Abrollbehälter Hygiene (getrennte WC für Herren und Damen) stationiert. Ergänzt wird die Fachgruppe durch den Abrollbehälter Küche, welcher von der Berufsfeuerwehr Frankfurt an die Einsatzstelle gefahren wird. Die komplette Fachgruppe dient der Versorgung von Einsatzkräften an langwierigen und größeren Einsätzen und Übungen, kann jedoch auf Anforderung auch weitere Logistikeinsätze und den Transport von anderen Abrollbehältern übernehmen.


Die Fachgruppe Logistik/Versorgung ist rund um die Uhr, also 24-Stunden einsatzbereit und kann auch überörtlich, also über Frankfurts Stadtgrenzen hinaus, eingesetzt werden. 

Sonderaufgabe: Fahrdienst Notfallseelsorge

Seit dem Jahr 2015 unterstützen unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute zusätzlich zu unseren vorhandenen Aufgaben bzw. Sonderaufgaben, den Fahrdienst der Notfallseelsorge in Frankfurt. Diesen Fahrdienst führen wir mit mehreren Freiwilligen Feuerwehren im Wechsel durch, wobei jede Wehr viermal im Jahr für jeweils zwei Wochen am Stück, die Einsatzbereitschaft übernimmt.

 

Die Notfallseelsorge wird bei schweren Unfällen oder Großschadensereignissen, zur Betreuung von Angehörigen oder Unfallopfern während der Rettungsarbeiten, zur Begleitung von Opfern und Angehörigen bei Gewaltverbrechen und zum Überbringen von Todesnachrichten von der Zentralen Leitstelle in Frankfurt, alarmiert, Weiterhin kommen die Seelsorger bei erfolglosen Reanimationen, bei plötzlichem Tod von Kindern, bei Suizidabsichten oder zur Betreuung Angehöriger von Suizidopfern zum Einsatz. Auch stehen die Seelsorger als Gesprächspartner für Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach belastenden Ereignissen zur Verfügung.

 

Von uns eingeteilte Fahrer sind in den Dienstzeiten der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Frankfurt, werktags zwischen 17:00 bzw. 18:00 Uhr und 6:00 Uhr des Folgetages, sowie am Wochenende und an Feiertagen 24 Stunden, in Rufbereitschaft, um die Notfallseelsorger der Diakonie Frankfurt abzuholen und schnellstmöglich zur Einsatzstelle zu bringen. Außerhalb der oben genannten Alarmierungszeiten wird der Fahrdienst von der Berufsfeuerwehr oder der Polizei übernommen.

 

Die Notfallseelsorge in Frankfurt wird im Rahmen einer 24-stündigen und durchgängigen Rufbereitschaft vom Diakonischen Werk Frankfurt angeboten. Sie finanziert sich hauptsächlich aus Kirchensteuern, ist allerdings auch auf Spenden angewiesen. Das Team der Notfallseelsorger besteht aus Pfarrern, Pfarrerinnen und Mitarbeitenden aus psychosozialen Berufen. Hiervon sind zwei hauptamtlich und über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Diakonisches Werk Frankfurt - Notfallseelsorge